Die Tage werden wieder länger, aber die dunkle Jahreszeit hinterlässt ihre Spuren... wir wollen wieder Sonne, wieder Grün - Frühling! Für den Frühjahrsputz im Gemüt empfehlen wir: Peters Silie!

 

Die Merkwürdigkeiten der Petersilie

Ursprünglich kommt die Petersilie aus dem östlichen Mittelmeergebiet, dort ist sie auch heute noch  vor allem auf Berghängen wild aufzufinden. Die Petersilie ist nicht nur ein Gewürzkraut, sondern auch ein altbewährtes Heilkraut. Die ätherischen Öle in den Blättern, Samen und Wurzeln wirken harntreibend, die Nierentätigkeit wird angeregt. Der Pflanzensaft soll den Juckreiz bei Mückenstichen lindern. Dies ist zwar nicht wissenschaftlich bewiesen, doch ein Versuch im Sommer ist es doch definitiv wert.

Da die Petersilie besonders viel Vitamin C beinhaltet, wirkt sie zudem belebend und kann gegen Frühjahrsmüdigkeit helfen. Also ruhig mal ein paar Blättchen auf dem Frühstücksbrot verteilen!

Die Pflanze ist zweijährig, das heißt, dass sie dir auch nächstes Jahr noch erhalten bleibt. Dafür solltest du aber darauf achten, dass sie an einem nicht allzu kalten Ort überwintern möchte - wenn du die Petersilie ausgepflanzt hast, überdeckst du sie mit einem Vlies um sie vor Frost zu schützen. Dafür kannst du sie vor dem Einwintern kurz über dem Boden abschneiden und die Blätter in alten Gläsern einfach einfrieren und bei Gelegenheit verwenden.

 

Aussaat der Petersilie

Wenn ihr die Samen ausgesät habt, befeuchtet die Erde im Topf und stellt ihn an einen warmen Ort. Petersilie keimt recht langsam, daher habt Geduld. Um die Keimung zu Beschleunigen und die Gefahr der Austrocknung zu verringern könnt ihr Frischhaltefolie oder Reste einer Gemüsetüte über das Gefäß stülpen. Sobald die Pflanzen ein bisschen gewachsen sind und es draußen wärmer geworden ist, kannst du sie nach draußen pflanzen. Doch am besten nicht an eine Stelle, an der im letzten Jahr schonmal Petersilie oder andere Doldengewächse, wie zum Beispiel Möhren, Pastinake, Dill, Fenchel oder Koriander standen.