Hoch hinaus mit einem einfachen selbstgebauten Hochbeet

    Hochbeet, Bauen, Garten, DIY   Der April macht was er will... Was für ein super Wetter, doch leider für uns Gärtner und vor allem für die Pflanzen viel zu trocken. Wir hoffen ihr habt nicht vergessen zwischendurch mal die Gießkanne zu schwingen, um euren Pflänzchen eine kleine Dusche zu verpassen ;-) Unsere Tomaten haben wir vor kurzem in einen größeren Topf gepflanzt, damit sie wieder neuen Platz zum Durchwurzeln haben. Außerdem ist in unserem Garten ein sehr einfaches aber funktionales Hochbeet entstanden.        

DIY Hochbeet

Das Grundgerüst

Ein langer Balken war das Ausgangsmaterial für die Eckpfosten. Mit der Motorsäge war er fix in vier gleich lange Stücke zerteilt. Diese haben wir dann unten angespitzt und fertig waren die Eckpfeiler. An diese haben wir ganz normale Holzlatten in einem Rechteck fest verschraubt. So entstand ein Kasten ohne Boden, den wir auf unser altes Beet gestellt haben. Mit ein paar kräftigen Hammerschlägen auf die Eckpflöcke steht es jetzt fest an seinem Bestimmungsort. Wir sind schon ganz euphorisch und freuen uns auf das Befüllen, aber Halt ! Es gibt noch zwei Dinge zu beachten. Zum Einen müssen wir die langen Seiten noch verstärken, damit uns die schwere Erde nicht den Kasten auseinanderdrückt. Mit ein paar Brettern, Schrauben und einem festen Draht verspannen wir unser Hochbeet. Jetzt bleibt es in Form und ist noch stabiler.

Die "Innenausstattung"

Zum anderen haben wir die Innenseiten noch mit Noppenfolie ausgekleidet. Aber wieso macht man das? Der Grund liegt auf der Hand. Das Holz muss vor der ständigen Feuchtigkeit geschützt werden. So verrottet es nicht so schnell und wir können das Hochbeet länger nutzen. Dazu kommt noch, dass durch den kleinen Abstand eine gewisse Luftzirkulation stattfinden kann. Und falls es zu einem Wasserüberschuss kommen sollte, kann es über die Noppen schneller ablaufen. Nachdem die Noppenfolie befestigt ist, kann man unten noch einen Hasendraht reinlegen, um zu verhindern, dass sich kleine Nagetiere oder Wühlmäuse im Beet nach oben fressen.     Darauf legt man am besten grobes Material wie Äste und Zweige oder alte Wurzelstöcke. Eigentlich kann man alles verwenden, was gerade im Garten so an grobem Schnittgut anfällt. Das Ganze sollte ca 20 cm hoch sein. Als nächste Schicht kann man alte Pflanzenreste oder altes Laub auffüllen, die Schicht ist dann in etwa 10-15 cm hoch. Für eine natürliche Düngung besteht die nächste Schicht aus Kompost, wenn man keinen eigenen Kompost hat, kann man ihn häufig in Säcken bei der nächsten Gärtnerei kaufen. Doch wir haben uns auch schon was einfallen lassen, um ganz leicht unseren eigenen Kompost herzustellen. Doch dazu später mehr... Die letzte Schicht ist die Pflanzschicht. Da sollte auf gute Pflanzerde geachtet werden. Diese darf dann auch etwas dicker als normal sein (ca. 30 cm). Oder man macht es wie wir und verwendet einfach nur gute Gartenerde mit etwas neuem Pflanzsubstrat gemischt. Wir schauen mal wie lange das gut geht ;)       Möchtest Du etwas in Deinem Hochbeet sähen,  kannst Du unseren Kalender "Tausendsassa", "Vergessene Sorten" oder "Mein Erster Garten" hier in unserem Shop erhalten. Für Fragen und Anregungen kannst Du uns gerne auf Facebook und Instagram eine Nachricht schreiben.