Heute ist der Tag des Gartens

Abgesehen von dem unbeschreiblichen Glücksgefühl, das selbst herangezogene Gemüse zu ernten (geschweige denn zu essen! ), hat Gärtnern noch viele andere positive Auswirkungen auf unsere Stimmung. Ähnlich wie mit Tieren fühlen wir uns nämlich auch mit Pflanzen unterbewusst verbunden. Man wird achtsamer, ausgeglichener und kann so den Alltagsstress abbauen.

Gartentherapie

Im Fachjargon gibt es die sogenannte Gartentherapie. Wir haben schon längst gemerkt, wie gut uns das buddeln in der Erde tut, aber nun ist es sogar bewiesen, dass durch den Aufenthalt im Garten auch Menschen mit Beeinträchtigung geholfen werden kann. Die gärtnerische Tätigkeit wird genutzt, um vor allem das Verhältnis des Menschen und seines Lebensumfeldes zu stärken und dadurch sein Wohlbefinden zu verbessern. Das Schöne am Gärtnern und dieser Form der Therapie ist, dass es für alle Menschen geeignet ist, unabhängig von Altersgruppe oder Herkunft. Besonders spannend ist, dass wir beim Gärtnern mit lebenden Wesen  zusammenarbeiten, deren Bedürfnisse wichtig sind und deren Reaktionen auf unser Verhalten sichtbar wird.  Wir müssen uns um unser frisch eingepflanztes Basilikum kümmern und sollten es je nach Bedarf wässern, umtopfen, oder von Ungeziefern befreien. garten, Gärtnern, Urban Gardening

Ist Gärtnern gut für unseren Körper?

Geht es euch auch so, dass ihr, sobald ihr draußen seid, gleich bessere Laune bekommt? Uns nämlich schon! Das liegt an der erhöhten Ausschüttung von Glückshormonen durch die wunderschönen farbenfrohen Blumen und Pflanzen. Doch nicht nur für unsere mentale Gesundheit ist Gärtnern super, sondern auch für die körperliche Fitness. Bei dem ganzen Buddeln und Gießen kommt man ordentlich ins Schwitzen. Kleiner Nebeneffekt: Wenn man auch noch zwischendurch einen kleinen Plausch mit dem Nachbarn einlegt, fördert man dadurch auch noch das Verhältnis zur Nachbarschaft. Es wird somit sogar die Kommunikationsfähigkeit gesteigert.

Wie teuer ist das Gärtnern? 

Aber nicht nur im Bezug auf unsere mentale Gesundheit ist Gärtnern sinnvoll, sondern auch für unseren Geldbeutel. Wir geben im Monat etwa 40 Euro für Obst und Gemüse aus dem Supermarkt aus. Man kann das selbst angebautes Gemüse natürlich nicht pauschal mit dem im Supermarkt erhältlichen Lebensmitteln vergleichen - vor allem wenn man seine “Arbeitszeit” mit einrechnet. Die Gärtnerin von “der kleine horror Garten” hat herausgefunden, dass ihre Erntemenge etwa für fünf Personen ausreicht und sie pro Monat ungefähr 145 Euro kostet. Hinzu kommt, dass man leicht sicherstellen kann, dass das selbst angebaute Gemüse Bio-Qualität hat ist. Auch aus dieser Perspektive lohnt sich das selbst angebaute Gemüse für uns definitiv.   Ein weiterer Vorteil des Gärtnerns ist die gesteigerte Geduld. Es kann sich ganz schön ziehen, bis aus den kleinen Samen eine winzige Pflanze sprießt geschweige denn, bis man etwas ernten kann. Das erhöht natürlich auch die Wertschätzung gegenüber der Landwirtschaft, die wir häufig vergessen. Es ist ganz schön viel Arbeit, bis man endlich seine erste eigene Tomate in den Händen hält.

Gärtnern trägt zum Erhalt der Artenvielfalt bei

Außerdem darf man auch nicht vergessen, dass wir mit jeder selbst angepflanzten Tomate einer alten Sorte automatisch zum Erhalt der Artenvielfalt beitragen. In unserem Kalender Vergessene Sorten findest du zwölf fast vergessene Samen, die du auf deinem Balkon, oder in deinem Garten einpflanzen kannst. Mit dabei ist zum Beispiel die Tomate Black Cherry. Mehr über diese fast vergessene Tomate kannst du hier auf unserem Blog nachlesen. Mit diesem Kalender wollen wir gezielt da Bewusstsein für die Erhaltung der Sortenvielfalt und der Biodiversität schärfen.   Also ran an die Erde und pflanzt fleißig!   Möchtest du auch Tomaten säen, kannst Du unseren Kalender Vergessene Sorten hier in unserem Shop erhalten. Für Fragen und Anregungen kannst Du uns gerne auf Facebook und Instagram eine Nachricht schreiben    

Quellen

https://www.bankhofer-gesundheitstipps.de/gartenarbeit-baut-stress.html https://der-kleine-horror-garten.de/eigenes-gemuese-anbauen-lohnt-sich-das/ https://www.ggut.org/deutsch/therapie.html